Zum Abschied: Wasser marsch!
Wenige Monate vor seinem Abschied von der MWA blickt Geschäftsführer Felix von Streit auf ein zentrales Projekt seiner 14-jährigen Amtszeit: die Erweiterung des Wasserwerks Kleinmachnow. Dank der gewaltigen Investition steigt die Versorgungssicherheit mit dem Lebensmittel Nr. 1 beim WAZV „Der Teltow“ ganz beträchtlich.

Stolz auf das Wasserwerk in Kleinmachnow: der scheidende MWA-Geschäftsführer Felix von Streit.
Fotos: Drohne MWA; SPREE-PR/Arbeit
Am Ende der Rudolf-Breitscheid-Straße, in der Neubauernsiedlung, schmiegt sich das moderne, schwungvolle Gebäude an die hohen Kiefern. Felix von Streit begrüßt die anwesenden Kollegen, bevor er sich für eine Foto-Exkursion ins Innere begibt. „Es ist ein tolles Gefühl, so ein schönes Wasserwerk mit fertiggestellt zu haben“, formuliert der Noch-Geschäftsführer der MWA im Abschieds-Interview mit der WASSERZEITUNG (s. Seite 4/5). Mit dem Erweiterungsbau – inklusive zweier zusätzlicher Brunnen – steigt die Aufbereitungskapazität des Werks von rund einer Million auf über zwei Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr. Bis zu 6.000 Kubikmeter Grundwasser sind es, die hier pro Tag aufbereitet werden können. Das ist für die langfristige Sicherheit der Trinkwasserversorgung in Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf ein wichtiger Schritt.
Für die MWA sei der Neubau ein technischer Meilenstein, formuliert von Streit bei der Übergabe Ende Mai und verweist auf mehr Kapazität, effizientere Prozesse und eine deutlich höhere Betriebssicherheit. Der Verbandsvorsteher des WAZV „Der Teltow“ und Bürgermeister der Gemeinde Kleinmachnow, Bodo Krause, sieht eine Investition in die Zukunftsfähigkeit der Verbandsgemeinden. „Die Region wächst und wir stellen sicher, dass unsere Infrastruktur Schritt hält.“ Ein enges Zusammenspiel mit dem Wasserwerk Teltow erhöht die Ausfallsicherheit und ermöglicht eine flexible Steuerung der Versorgung. Denn sollte die Anlage in Teltow einmal ausfallen, kann das gesamte Verbandsgebiet von Kleinmachnow aus versorgt werden – ohne auf Fremdwasser zurückzugreifen. Insgesamt flossen rund 11,5 Millionen Euro netto Baukosten in den Erweiterungsneubau.

