Mein Lieblingsplatz
Wer seine persönlichen Glücksorte kennt, kommt besser durch schwierige Zeiten
Wir leben in unsicheren, anstrengenden Zeiten. Seit Jahren müssen wir tapfer sein. Im Alltag. Im Privatleben. Im Job. Coronapandemie, Ukrainekrieg, Energiekrise – die weltpolitische Lage ist beunruhigend. Entspannt und gelassen durchs Leben gehen? Eine echte Herausforderung.

Gerade in solch turbulenten Zeiten sehnen sich viele Menschen nach Orten, an denen man Kraft tanken und zur Ruhe kommen kann, je näher um so besser. Das kleine Glück um die Ecke, die kurze Auszeit in der Natur kommen da ins Spiel. Für den einen ist es der eigene Garten, ein See mit seinen verschiedensten Farb- und Lichtstimmungen, ein bestimmter Baum, ein mystischer Wald, ein Berg oder die kleine Kirche im Ort. Kraftorte, an denen man sich rundum wohl fühlt, gibt es fast überall, man muss sie nur für sich selbst aufspüren. Die WASSERZEITUNG hat die Herausgeber nach ihren Tipps gefragt.


Foto: SPREE–PR/Galda
PERSPEKTIVWECHSEL
Orte der Stille, inneren Einkehr, Baukunst, Aussichten. Nicht nur gläubige Menschen finden in Kirchen, Domen (hier St. Nikolai in Greifswald) und Klöstern des Landes eine Auszeit aus dem hektischen Alltag.

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Sehen, schmecken, fühlen
Liebe zum Detail kann beim Restaurant- oder Cafébesuch (Fundstück hier aus dem Café Lindquist in Boltenhagen) Gaumen und Herz berühren.

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BLAUE WUNDER ERLEBEN
Hier an der Elde in Plau am See kann man ebenso wie in Wolgast sein Blaues Wunder erleben, der Volksmund nennt die beiden Brücken so. Die Elde ist mit 208 Kilometern der längste Fluss in MV und durchfließt dabei jede Menge Seen, bevor sie bei Dömitz in die Elbe mündet.

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EINFACH MÄRCHENHAFT
Hugo, der Märchenbaum, entführt in Heringsdorf Besucher in die Welt der Geschichten. Im Westen des Landes lädt die „Sagen- und Märchenstraße“ ein, der Realität kurz zu entfliehen. Orte wie Dreilützow, Zarrentin, Lübtheen, Wittenburg, Parchim, Plau am See, die Insel Poel, Grevesmühlen oder Dassow sind mit ihren Sagengestalten dabei.

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ENTSCHLEUNIGEN
Entschleunigen, digitaler Entzug. Auf dem Rücken der Pferde oder wie hier am Neuklostersee zu Wasser im Kanu. Um den See führt übrigens ein schöner, gut zehn Kilometer langer Rundweg.

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EIN GLÜCKSDORF
Nicht weit von Zarrentin liegt in der Gemeinde Lüttow-Valluhn der Ortsteil Schadeland. Er nennt sich selbstbewusst Glückswohlfühldorf. Am Ortsrand grüßen Mohn- und Kornblume und sind mit ihren kräftigen Farben eine echte Augenweide.

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STRAND IN SICHT
Jenseits jeder Hektik liegt der Deck Beach Club am Radweg zwischen Heiligendamm und Kühlungsborn. Egal zu welcher Tageszeit lässt sich hier mit Blick aufs Wasser bestens abschalten. Das geht übrigens auch zum Beispiel in der Ostsee-Lounge in Boltenhagen oder im Supremesurf Beachhouse in Warnemünde.

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Terrassenplatz
Die eigene Terrasse, liebgewonnene Haustiere – manchmal muss man für seinen Lieblingsplatz gar nicht so weit schauen.

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EINEN SICHEREN HAFEN ENTDECKEN
2.000 Kilometer Ostseeküste und genauso viele Seen. Wasser hat man vielerorts im Blick, hier zum Beispiel von Wolgasts Schlossinsel auf die Stadt oder gespiegelt im Wismarer Hafen.