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Elektrik und Hydraulik führten zum Wasser

Thore Urbrock seit Januar beim WVND

Einerseits lange verbindlich, andererseits stets in Bewegung. So lässt sich der berufliche Werdegang des Dithmarschers Thore Urbrock zusammenfassen. Seit Januar führt ihn sein kurzer Arbeitsweg vom Wohnort Barkenholm nach Linden ins Wasserwerk.

Inzwischen routiniert zapft Thore Urbrock Proben vom Filterwasser im Wasserwerk Linden.
Foto: SPREE-PR/Galda

Komplettes Neuland betrat Thore Urbrock mit dem Wechsel zum Wasserverband. Wobei seine Kenntnisse bestens zur anstehenden Aufgabe passen. Aber von Anfang an: Eine Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker liegt hinter dem jungen Mann, der dann zwölf Jahre auf dem Stützpunkt Husum bei der Bundeswehr dient und in der Zeit auch seinen Hydraulikinstandhaltungsmeister macht.

Danach lässt ihn ein Motorradunfall einen neuen Weg einschlagen. Er arbeitet zehn Jahre als Versicherungsfachmann. Zu wenig handwerklich ist ihm dies und er geht im Dezember 2017 als Zivilist für ein Jahr als Elektriker nach Afghanistan. Den Nervenkitzel dort tauscht er nach der Geburt seiner Tochter ein gegen einen sicheren und verantwortungsvollen Job in der Maschinenfabrik in Heide. „Eine tolle Zeit“, sagt Thore Urbrock.

Dann aber sah er die Stellenanzeige des WVND und seine Neugier war geweckt. Denn er hatte „den kommunalen Verband als gutes Unternehmen wahrgenommen“. Im Wasserwerk Linden kannte er Karl-Heinz Popp. „Ich habe mich bei ihm nach den Aufgaben erkundigt und Einblicke ins Arbeitsfeld bekommen. Das klang alles sehr interessant und hat mich gereizt.“

„Wann, wenn nicht jetzt?“, dachte er sich. Mit 51 nochmal etwas Neues wagen. Los ging es am 1. Januar. „Es ist schon sehr herausfordernd, ich lerne hier viel dazu. Das Team vor Ort ist klasse und unterstützt mich bei der Einarbeitung.“ Der Zeitpunkt ist zudem günstig. Sein Start im neuen Job beginnt direkt im ebenfalls neuen Wasserwerk.