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Ein tropfender Wasserhahn frisst eine Menge Geld.
Foto: SPREE-PR/Fucke

Aufgepasst

Wer hat an der Uhr gedreht?

Schätzen Sie mal: Wie viel Wasser verliert ein schwach tropfender Wasserhahn am Tag? Der WAV Wittstock empfiehlt, Wasserverluste nicht zu unterschätzen. Denn: Steter Tropfen höhlt auch den Verbrauch!

Die Mitarbeiter des Zweckverbands erleben immer wieder, dass sich Kunden bei der Jahresabrechnung über einen unerklärbar hohen Wasserverbrauch wundern. „In den meisten Fällen stellen sich Schäden oder Defekte als Ursache heraus“, sagt Verbandschef Andy Thierbach: Ein Haarriss in einer Leitung. Ein defektes Druckventil in der Heizung. Ein tropfender Wasserhahn. Eine nachlaufende WC-Spülung. Kaputte Dichtungen. All das seien typische Beispiele. Während ein Haarriss lange unbemerkt bleibe, würden tropfende Wasserhähne oder kaputte Spülungen zwar auffallen – der dadurch entstehende Wasserverlust aber oft unterschätzt. „Selbst ein schwach tropfender Wasserhahn kann am Tag bis zu fünf Liter Wasser verlieren. Darauf können wir nicht oft genug hinweisen.“

Andy Thierbach empfiehlt deshalb, den Hauptwasserzähler – und in Mehrfamilienhäusern auch den Wohnungszähler – regelmäßig, am besten monatlich, abzulesen. „Unser Tipp: Nutzen Sie dafür einen festen Tag, zum Beispiel den ersten eines Monats.“ Je dichter die Intervalle, desto schneller fallen Schwankungen auf. Der Blick sollte dabei nicht nur zum Zählerstand wandern, sondern auch auf das Rädchen neben dem Zahlenfeld: Dreht es sich, obwohl nirgendwo Wasser entnommen wird? „Dann ist das ein ernster Hinweis auf einen Defekt.“ Lässt sich die Quelle des Verlusts nicht allein ausmachen, sollte ein Klempner hinzugezogen werden.