Zwei zusätzliche Filterkessel finden im neuen Anbau Platz
Aus den 1960er-Jahren stammt das Wasserwerk Teßmannsdorf. Mitte der 1990er-Jahre investierte der Zweckverband KÜHLUNG grundlegend in die Anlagentechnik. Vor drei Jahren ermöglichte eine Umstellung der Verfahrenstechnik die zuverlässige und qualitätsgerechte Versorgung – allerdings zu Lasten der Kapazität, die wiederum nun angepasst wurde.
Fünf Meter hoch sind die Filterkessel, die das geförderte Rohwasser durchfließt und dabei im natürlichen Verfahren etwas von seinem Eisen- und Mangananteil abgibt. Dann erst geht das Trinkwasser auf die Reise in die Haushalte. Zusätzlich zu den bisher vorhandenen drei Filtern gibt es mit dem Neubau in diesem Jahr nun zwei weitere. Dafür baute der Zweckverband an, und zwar in gleicher Mauerbauweise direkt an das vorhandene Gebäude.
Bevor das Dach (mit Vorrichtung für eine künftige Photovoltaikanlage) aufgesetzt wurde, flogen die neuen Filter ein und belegten ihren vorgesehenen Platz. Im Inneren der Zylinder sorgt spezieller Quarzsand dafür, dass die Filterung des Mangans optimal erfolgt. Die Eisenreduzierung übernehmen die vorgeschalteten alten „Kollegen”.
Im April hatten die Bauarbeiten – im laufenden Betrieb! – begonnen. Zur Maßnahme gehörten auch die Dämmung und Erneuerung der Abdichtung des vorhandenen Werkes. Insgesamt 505.000 Euro investierte der kommunale Verband in das Wasserwerk Teßmannsdorf für die sichere Versorgung der Kundinnen und Kunden mit erstklassigem Trinkwasser in ausreichender Menge.
