Gewusst?
Kann man Regen riechen?
Hatten Sie ihn auch schon einmal in der Nase: diesen besonderen Geruch von Regen? Er entsteht vor allem dann, wenn es längere Zeit nicht geregnet hat und die Böden gut ausgetrocknet sind. „Ideal für einen intensiven Geruch sind Lehmböden“, heißt es auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Und so entsteht der besondere Duft: Bei Trockenheit produzieren Pflanzen ein bestimmtes Öl. Das lagert sich im Boden ab. Bei Regen verbindet sich das Öl mit Geosmin. Dieser Stoff verursacht den typischen Erdgeruch. Wie sehr es duftet, hängt neben der Bodenart auch von der Regenstärke ab. Ideal sei leichter Regen, so der DWD. Mit einer feinen Nase lässt sich Regen auch riechen, bevor er überhaupt da ist: Nähert sich ein Regengebiet, steigt in der Regel die Luftfeuchtigkeit. Das kann ebenfalls schon kleine Mengen des Duftstoffs freisetzen.