Wie resilient sind kritische Infrastrukturen in der Region Bremen?
Wie können sich Unternehmen, Verbände und Institutionen vor einem Cyberangriff oder einen Blackout schützen? Welche Präventionsmaßnahmen können sie ergreifen?
Darum ging es bei der Veranstaltung „Resilienz kritischer Infrastrukturen in der Region Bremen“, zu der der Trinkwasserverband Verden jetzt unter anderem Vertreter von anderen Versorgungsunternehmen, vom Landkreis Verden, von der Feuerwehr, dem THW und eigene Mitarbeiter in seine Geschäftsstelle eingeladen hatte.
Linus Neumann, Hacker und Experte für IT-Sicherheit, beleuchtete umfassend das Thema Cybersicherheit. Er stellte bewährte Sicherheitsmaßnahmen vor, die Schutz vor Cyberangriffen bieten. Das Augenmerk sollte laut dem Experten aber nicht nur auf Prävention, sondern auch auf einer schnellen Wiederherstellung liegen. Vorbereitung, Training und Optimierung der Wiederherstellung eines betriebsbereiten Zustands würden den Unterschied zwischen Problem und Krise ausmachen.
Im Anschluss ergriff Michael Leupold das Wort. Der Referent für Katastrophenbewältigung, Terrorismusprävention, zivile Verteidigung und Blackout zeigte mögliche Ursachen für einen Blackout auf, gab eine Risikoeinschätzung ab, ging auf Auswirkungen für die Bevölkerung ein und betonte, dass Resilienz unerlässlich für den Krisenfall ist.

Linus Neumann, Hacker und Experte für IT-Sicherheit, beleuchtete umfassend das Thema Cybersicherheit. Foto: TV Verden