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Zehn Brunnen fördern Wasser für die Region

Zwei Neubauten sichern nötige Kapazität

In den Endzügen liegen die Bauarbeiten an den beiden Brunnen, Nummer 9 und 10, auf dem Gelände des Wasserwerkes Linden. Rechtzeitig zur neuen Saison stehen damit weitere 300 Kubikmeter Rohwasser zur Verfügung.

Schweres Gerät rückte im Herbst 2025 für das Bohren der neuen Brunnen an.
Foto: WVND

Eigentlich sollten die beiden neuen Brunnen im Anschluss an den Wasserwerksneubau errichtet werden. Weil sich dieser allerdings verzögerte (die WASSERZEITUNG berichtete) überschnitten sich die beiden Maßnahmen im Herbst 2025 doch noch etwas. Geschäftsführer Michael Schoop berichtet: „Das neue Wasserwerk war kurz vor der Fertigstellung, als schon das Bohrgerät für den Bau der Brunnen 9 und 10 auf unserem Wasserwerksgelände startete.“ Er informiert weiter: „Der Ausbau soll Ende März abgeschlossen sein.“

Beide Brunnen können je 150 Kubikmeter Rohwasser die Stunde fördern, sodass dann weitere 300 Kubikmeter je Stunde zur Aufbereitung zur Verfügung stehen. Michael Schoop: „Das stärkt die Versorgungssicherheit an Spitzenabgabetagen noch einmal deutlich.“

Hintergrund: Während des Hitzesommers 2018 lief nicht nur das alte Wasserwerk auf Hochtouren, sondern auch alle acht Brunnen auf Volllast. Ein Brunnenausfall hätte damals zu ­Versorgungsengpässen führen können. Darum wurde die Entscheidung getroffen zwei weitere Versorgungsbrunnen zu bauen, insgesamt sind es damit nun zehn.

Die Grafik zeigt, wie tief das Bauwerk nach unten reicht, welche Bauteile eingesetzt sind und dass etliche Schichten durchquert werden.
Grafik: SPREE-PR